Seit dem Ort Götzens in der Nähe von Innsbruck, wo ich Salam und seine wunderbare Familie besucht habe, bin ich circa 2 Stunden gefahren.
Nachdem ich auf den ganzen Pass-Straßen kaum eine Möglichkeit sah, einen schönen Stellplatz zu finden, öffnet sich plötzlich an diesem Stausee dieser Ausblick und ein prima Stellplatz:
Nachdem ich auf den ganzen Pass-Straßen kaum eine Möglichkeit sah, einen schönen Stellplatz zu finden, öffnet sich plötzlich an diesem Stausee dieser Ausblick und ein prima Stellplatz:
Höhe: 1413 Meter
Vorher rief mich noch während der Fahrt Florian an. Aus Französisch-Guayana war er per Video-Chat zugeschaltet. In was für einer verrückten Welt leben wir?! Wir sind alle hyper-mobil und haben die ausgefeiltesten Kommunikationsmöglichkeiten. Zu Florians Ideen und Angeboten später vielleicht noch etwas mehr.
Nachdem ich mein Dachzelt ausgefahren hatte, konnte ich noch diesen Schnappschuss erhaschen:
Letzte Nacht verbrachte ich bei Salam zu Hause. Ich fühlte mich sehr willkommen bei ihm und seiner Familie, bestehend aus Ajasta, Alina und Leon.
Ich freute mich schon im Vorfeld auf die legendären Pizzen, die Salam in der Lage ist zu ‚basteln‘. Und er hat mich nicht enttäuscht:

Extrem lecker und professionell zubereitet.
Extrem lecker und professionell zubereitet.
Mir tat die gemeinsame Wanderung heute noch sehr gut. Nach einiger Fahrerei im Auto auch mal wieder richtig Bewegung: circa 3-4 Stunden über Stock und Stein mit einer leckeren Einkehr mit bestem Essen. Es gab beim Bezahlen noch einen spontanen Situations- Brüllwitz:
Die superfreundliche Bedienung kam mit einem Notizzettel und entschuldigte sich, dass die Kasse kaputt ist. Ich meinte: macht nix, ich hab auch nur Schwarzgeld dabei. 😂 die Bedienung und die Chefin im Hintergrund kriegten sich schier nicht wieder ein vor Lachen....
Die superfreundliche Bedienung kam mit einem Notizzettel und entschuldigte sich, dass die Kasse kaputt ist. Ich meinte: macht nix, ich hab auch nur Schwarzgeld dabei. 😂 die Bedienung und die Chefin im Hintergrund kriegten sich schier nicht wieder ein vor Lachen....
Wanderung:
Ajasta entdeckte dieses bemerkenswerte Kleinod, an dem ich zunächst achtlos vorübergelaufen war:
„Wendelin, bitte für uns“ immer diese Betteleien am Wegesrand!
In der Schweiz und Österreich stolpert man scheinbar öfters über den ‚heiligen Wendelin‘ als inDeutschland!
Während ich heute mit meinem Diesel so durch die Gegend tuckerte, konnte ich dem einen oder anderen Gedanken nachhängen:
wie weit muss man von zu Hause weg, um neue Perspektiven einnehmen zu können?
Wie weit muss man im Äußeren reisen, um im Inneren eine Reise zu erleben?
Was bedeutet Entschleunigung in einer Welt, die immer rasender wird? In Ländern mit unglaublichem Wohlstand, wo jedoch die brutalste Armut scheinbar der allgegenwärtige Zeitmangel ist?
(...)
Gute Nacht- in meiner Kuschelhöhle...
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Gute Nacht- in meiner Kuschelhöhle...
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Vielen Dank