September 30, 2023

30.9.: Tiraspol-Chișinău-Iaši

Ich sitze am Busbahnhof von Tiraspol und lasse die beiden letzten Tage Revue passieren.
Meine Unterkunft, die ich über Airbnb gebucht hatte, war sehr passend, obendrein auch noch preiswert. Vor allem aber, und das war besonders schön: ich war eingebettet in einen familiären Kontext. Ich wurde morgens geweckt, um am Frühstück teilzunehmen. Ein stattliches Haus am Rande der City, mit Garten für Obst und Gemüse. Als Gast wohnte ich im ersten Stock im ehemaligen Kinderzimmer der Tochter. Sie ist aus dem Haus und arbeitet in Moskau.



September 28, 2023

28.9.: Tiraspol/ Transnistrien

Heute Morgen in aller Frühe aufgestanden in EcoVillage in Rašcova. Kurz nach 9:00 Uhr kam der Minibus nach Chișinău, der sich mehr und mehr füllte. Zum Glück hatte ich einen Sitzplatz, weil ich schon früh eingestiegen war. Denn 2 Stunden im Gang stehen mit eingezogenen Kopf ist auch nicht so witzig.
Noch schnell zwei Bilder gemacht von der wunderschönen Unterkunft, wo es mir sehr gut ging!

September 06, 2021

6. September 2021

Unterkunft: Macahel İremit Pansiyon

https://goo.gl/maps/Grq7DSBg258TKrMz9

Der Ausblick zum Frühstück:

Eine klasse Unterkunft: Frühstück und Abendessen sind inklusive im Unterkunftspreis. Und das Abendessen! Was für ein Abendessen! Unglaublich lecker, wenn man den ganzen Tag gewandert ist. Heute bin ich zum 8 km entfernten Wasserfall gewandert: Maral Falls. Ich bin durch malerische Dörfer gekommen, die Leute waren fast überall beschäftigt damit, die Haselnüsse aufzusammeln beziehungsweise von den Sträuchern zu pflücken und in großen Säckchen zu verstauen.







Leider auch hier selbst in den entlegenen Dörfern Raketenabschussrampen:



September 08, 2019

Slowenien 25. August 2019

In Österreich noch an diesem wunderbaren Stausee gestartet, bin ich heute ganz gemütlich Richtung Slowenien aufgebrochen.
Über den Felbertauern- Tunnel war ich dann schon bald im Salzburgischen. An der Maut- Stelle der Autobahn hatte ich eine nette Begegnung mit einem Motorradfahrer.
Er war mit seiner schweren R 1200 GS unterwegs und freute sich, ein paar Worte mit jemandem wechseln zu können. Er ist Deutscher und arbeitet jetzt in einer Bank in Zürich: Vontobel. Wir kamen ins Schwatzen. Es war ein recht nettes Gespräch, fast ins Philosophische. Was man eigentlich mit dem ganzen Geld macht was man verdient, wofür man es benutzt, und was das alles soll, wenn man am Ende sowieso keine Zeit hat. Zeit um üben zu können, die Seele baumeln zu lassen. Er war früher auch EDV Dienstleister im Bergischen, hat dann aber die Selbstständigkeit aufgegeben, um sein Dasein als gut bezahlter Angestellter zu ‚fristen‘.
Ich wollte dann unbedingt noch in den nordöstlichsten Zipfel von Italien, um dort wenigstens noch einen Cappuccino zu trinken. Für einen Kaffeesüchtling wie mich immer wieder erfrischend, nur sehr humane Preise für besten Kaffee abdrücken zu müssen: Cappuccino 1,90 €.
Danach ging es dann gleich über die Grenze, wobei es ja gar keine Grenzen mehr gibt zwischen den EU starten. Was wirklich eine Wohltat ist. Auch die Tatsache, dass man überall mit gleicher Münze bezahlen kann. Das sollten sich die diversen EU-Meckerer mal Vor Augen führen, wo wir wieder wären, wenn es die EU nicht gäbe. Natürlich muss noch viel passieren und verbessert werden. Aber das ist ein Vorteil ist, wenn sich die Europäer heute frei bewegen können anstatt wie jeher übereinander herzufallen, darüber kann es ja wohl keinen vernünftigen Zweifel geben.



Ziemlich bald hinter der Grenze fing ich dann an, mir einen geeigneten Schlafplatz zu suchen. Ich war zunächst überrascht, wie aufgeräumt und wohlhabend  Slowenien zu sein scheint. Viel habe ich ja noch nicht gesehen, vielleicht ist es ja überall so. Vielleicht zeigt mein Erstaunen auch schlecht meine Ignoranz und Unwissenheit. 


Die Wahl meines Schlafplatzes war diesmal jedoch nicht so clever. Es war zwar eine sehr schöne Umgebung, jedoch stellte sich heraus, dass ich unmittelbar neben dem Friedhof war und es bis spät abends und ab Früh schon wieder viele Besucher auf dem Friedhof gab. 
Da war das duschen (hatte ich in die Dunkelheit verschoben), sowie das rasieren etwas genant war ob der Leute, die jeden Moment auftauchen konnten.


Am Ende wurde mir klar, dass man da nicht so zimperlich sein darf, wenn man sich schon dafür entscheidet, in der Semi- Öffentlichkeit zu schlafen. Tatsächlich habe ich noch nie den Eindruck gehabt, dass sich jemand daran gestört hat, wenn ich irgendwo in meinem kleinen Dach-Reich schlief.


Ein Highlight ist ganz sicherlich immer der Kaffee am Morgen.


Die Frontseite des Dachzelt es hat schon richtig Charakter bekommen; Leider auf Kosten von ein paar hundert Insekten... 
gibt das eigentlich auch aufs Karma?
😇



August 26, 2019

Slowenien 25. August 2019

In Österreich noch an diesem wunderbaren Stausee gestartet, bin ich heute ganz gemütlich Richtung Slowenien aufgebrochen.
Über den Felbertauern- Tunnel war ich dann schon bald im Salzburgischen. An der Maut- Stelle der Autobahn hatte ich eine nette Begegnung mit einem Motorradfahrer.