Noch schnell zwei Bilder gemacht von der wunderschönen Unterkunft, wo es mir sehr gut ging!
Das ist kein Symbolbild, sondern wirklich heute Morgen gewesen. ;-)
In Chisinau habe ich mir beim Türken um die Ecke vom Omnibus Bahnhof erst mal eine solide Grundlage verschafft für die Weiterfahrt: eine Merçimek Suppe (Linsen).
Die Weiterfahrt mit einem weiteren Minibus Richtung Transnistrien dauerte etwas über 1 Stunde. Plötzlich hörte ich nur noch Russisch . An der Grenze mussten alle aussteigen und zum Grenzhäuschen gehen. Obwohl das Land überhaupt kein Land ist, dass irgendjemand anerkennen würde, tun sie eben trotzdem so, als wenn sie ein Land wären. Mein Reisepass mit dem moldawischen Visum hat gereicht. Ich musste nachweisen, dass ich eine Unterkunft gebucht hatte, und die Adresse haben sie sich aufgeschrieben.
So sieht dann das offizielle Transnistrien Reisedokument aus:
Eine echte Zeitreise: Transnistrien!
Man hat den Eindruck, man kommt in ein Museum, wo die letzte Sowjetrepublik ausgestellt ist. Natürlich alles auf Kyrillisch, und zwar, auch, wenn es moldawisch auf den Verkehrsschildern steht. D.h., dass ich nichts lesen oder verstehen könnte.
Willkommen in der Sowjetunion:
Gleich bei der Einfahrt in die Stadt Tiraspol kann man das Riesenstadion sehen: die Heimstatt des persönlichen Besitzes des Obermafiosos/ Oligarchen Victor Gușan.
Ihm gehört nicht nur der Fußballclub, alle Supermärkte, Tankstellen und einiges mehr, vielmehr sind auch 40% aller Politiker von Transnistrien Angestellte in irgendeiner seiner Firmen. In den neunziger Jahren hatte der Oligarch noch einige Mafia-Konkurrenten. Die sind allerdings jetzt alle auf unerklärliche Weise nicht mehr am Leben.
Insofern halte ich mich auch zurück, hier auf der Straße Slava Ukraine zu rufen. ;-)
Dieser Schal hängt in meinem Zimmer meiner Gastfamilie.
So, das reicht für heute an Bericht, hier noch ein paar Bilderchen zum anschauen:
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Vielen Dank